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Afrika-Hilfsprojekt „africhill“: Strom für Schule in Nigeria

Schüler bauen Fotovoltaik-Anlage für afrikanische Schule

Tulln, 12. Juni 2013; An der Landwirtschaftlichen Fachschule Tulln führt Fachlehrer Walter Wiesmüller ein ungewöhnliches Projekt durch: mit den Schülern hat er Fotovoltaik-Paneele gebaut, die eine Schule in Nigeria mit Strom versorgen werden. Für den Transport wurde eigens ein altes Feuerwehrauto gekauft, das per Containerschiff nach Afrika gebracht wird, damit die Lieferung bis zur Schule möglich ist.

„Durch Sabinus Iweadighi, Pfarrer in Pottenbrunn, bin ich auf die Idee gekommen das Hilfsprojekt mit dem Namen ‚africhill‘ zu starten. Iweadighi baute vor drei Jahren in seiner Heimat Nigeria ein Schulzentrum auf, doch leider fehlt bislang eine funktionierende Stromversorgung“, erzählt Wiesmüller. „Die Sonne scheint lange genug in Afrika, um mit der Fotovoltaik-Anlage ausreichend Strom zu erzeugen. Zudem sind die Paneele leicht zu transportieren.“

Anlage geht im Sommer in BetriebFotovoltaik für Nigeria

Für das Feuerwehrauto samt den Paneelen beginnt diese Woche noch die Reise per Schiff über Hamburg nach Nigeria. Lehrer Walter Wiesmüller fliegt im August mit einem Montageteam nach Afrika und wird das Auto im nigerianischen Hafen übernehmen sowie für den Aufbau der Anlage sorgen. Das Feuerwehrauto bekommt die Schule als Geschenk, denn ein Rücktransport wäre teurer als das Auto noch wert ist.

Im Probebetrieb hat die Anlage bereits gut funktioniert und dem Transport steht somit nichts mehr im Wege. Auch die Finanzierung ist durch Sponsoren gesichert.

Information über das Hilfsprojekt „africhill“ gibt es unter www.africhill.at , auch Spenden sind für das Projekt noch möglich.

Direktor Josef Meisl ist erfreut über die Initiative: „Da wir den Schulschwerpunkt ‚Erneuerbare Energieformen‘ haben, passt das Projekt optimal zur Ausbildung. Die Schüler können sich so aktiv ins Hilfsprojekt einbringen und lernen dabei praktische Tätigkeiten durchzuführen“.