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Deutschland  19. - 24. März 2014

Unsere Comeniusgruppe aus 7 verschiedenen Ländern

1. Comeniustag Anreise 19.3.2014

Pünktlich um 6 Uhr brachen wir zu unserer dritten Comeniusetappe nach Deutschland auf. Herr Engelbrecht brachte uns mit dem Schulbus zum Flughafen nach Schwechat und bereits um 10.30 landeten wir in Hamburg.

Bei einer Stadtrundfahrt konnten wir erste Eindrücke sammeln (Binnenalster, Außenalster, Staatsoper, Gnadenkirche, Jungfernsteg, Rathaus, Michaeliskirche, Thomas Becket Kirche, Davidwache, Reeperbahn, Große Freiheit, Hafen, Speicherstadt, Hafen City, ….). Bevor wir nach Flensburg weiterfuhren, genossen wir noch einen Kaffee an der Binnenalster und besuchten die St Petri Kirche- die älteste Kirche Hamburgs. Weiter ging es mit dem der Deutschen Bahn nach Flensburg, wo wir bereits von unseren Gastfamilien erwartet wurden.

2. Comenius Tag

Dieser Tag war großteils der Arbeit am Projekt gewidmet. Zuerst aber wollten wir uns gegenseitig besser kennenlernen und dazu hatte die deutsche Comeniusgruppe ein „Kennenlernspiel“ organisiert. Danach gab es vom Schulleiter OStD Dr. Sven Mohr Infos über die Ausbildungsmöglichkeiten an der Eckener Schule mit anschließender Schulführung.

In gemischten Kleingruppen verfassten wir nun einen Zeitungsartikel, der die Leser über die Multikulturalität Flensburgs informieren soll. Außerdem begannen wir unsere multimediale Präsentation für Freitag vorzubereiten. Unsere Arbeit unterbrachen wir nur für ein traditionelles Essen aus Schleswig-Holstein – nämlich Schnüüsch und Rote Grütze.

Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Flensburger Brauerei. Nach einer interessanten Führung gab es noch für alle einen kleinen Imbiss bevor wir zu unseren Gastfamilien aufbrachen.

3. Comenius Tag 

Nach letzten Vorbereitungsarbeiten war es heute um 10.30 Uhr so weit: Alle Comeniusgruppen zeigten ihre multimedialen Präsentationen in der Aula vor etwa 250 Schülern und Lehrern. Obwohl die Arbeiten sehr unterschiedlich ausfielen (PPP, Faltblätter, Filme, Prezi Präsentationen,..) war jede einzelne Präsentation sehr informativ.

Kaum waren wir fertig, mussten wir uns auch schon auf dem Weg zur Hafenspitze machen. Dort wartete bereits ein Fotograph des Flensburger Tagblattes um uns bei strömendem Regen zu fotographieren. Jetzt stand die Erkundung der Stadt Flensburg in Kleingruppen auf der Tagesordnung. Wegen des starken Regens sahen wir nicht allzu viel von der Stadt – dafür umso mehr von der Einkaufspassage. Aber eine Besonderheit haben wir doch entdeckt: In der Norderstraße – ein multikulturell geprägter Straßenzug – sind Stahlseile über die Straße gespannt und dort hängen Schuhe aller Art (aber alle mit Schnürsenkel).

Unser nächster Treffpunkt war um 16. 10 Uhr beim ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof). Von dort ging es dann an die dänische Grenze. Nach einem kurzen Spaziergang waren wir auch schon in Dänemark. 

Anschließend gingen wir etwa 1,5 Stunden zurück nach Flensburg, wo wir dann gemütlich zu Abend aßen.

4. Comenius Tag

Pünktlich um 8 Uhr war Treffpunkt vor der Schule. Während der 2 ½ stündigen Fahrt hatten wir ausreichend Gelegenheit uns mit den anderen Comenius - Teilnehmern zu unterhalten. In Hamburg angekommen, marschierten wir zuerst durch die Hafencity. Südlich der Speicherstadt entsteht mit der Hafencity ein lebendiges, innerstädtisches Quartier am Wasser mit einer gemischten Nutzung, Wohnen, Büro, Freizeit, Einzelhandel und Kultur. Bis 2020 soll dieser neue Stadtteil fertiggestellt sein und Wohnungen für 12000 Bürgerinnen und Bürgern bieten. Wir hatten das Glück, dass das Kreuzfahrtschiff „AIDA Sol“ dort vor Anker lag. Es war wirklich beeindruckend so großes Schiff aus der Nähe zu sehen. 

Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir den Dungeon, wo wir für eine Führung angemeldet waren. Der Hamburger Dungeon ist ein Gruselhaus, das über die Geschichte Hamburgs erzählt. Während der 90 minütigen Führung trifft man immer wieder auf Schauspieler , die die Geschichte Hamburgs teilweise lustig, aber auch gruselig erzählen. In Gruppen kämpft man sich durch 13 schwierige Stationen. Das große Finale ist der freie Fall in den sicheren Tod. Nicht zu unrecht ist der Dungeon eine der größten Attraktionen Hamburgs. 

Trotzdem wollten einige von uns lieber ins Miniatur Wunderland gehen. Dieses ist ein Besuchermagnet in der Speicherstadt. Auf 1300 m² erstreckt sich eine Modelwelt der Superlative. Der Maßstab der Züge und Landschaften ist 1:87. Da wir dort nicht angemeldet waren, mussten wir ca. eine Stunde warten bis wir hinein durften. Die Wartezeit hat sich jedoch gelohnt. Die kleine Eisenbahnen fahren durch viele kleine nachgebaute „Highlights“ der einzelnen Länder ( zB. die Berge Tirols). Unserer Meinung nach ist dieses Museum sehr sehenswert und sollte sicher in jedem Hamburgbesuch eingeplant werden.


Gestärkt durch Pizza und Muffins ging es gemeinsam zur Hafenrundfahrt. Zuerst fuhren wir durch ein lebendes Stück Hamburger Geschichte – die Speicherstadt. Sie besteht aus hochaufstrebenden Speicherhäusern aus rotem Backstein. Früher wurden dort hochwertige Importgüter gelagert z.B. Tabak, Kaffee, Kakao, Tee, Rum, Gewürze, Rohseide….. Heute werden dort fast nur noch Teppiche gelagert, auch verschiedene Museum zB das Spicy’s Gewürzmuseum sind dort untergebracht. Auf der weiteren Fahrt konnten wir auch einige Luxusjachten bewundern. Dabei erfuhren wir, dass beim Kauf einer Jacht pro Meter etwa 1 000 000 Euro zu berappen sind. Mit 72 km² Gesamtfläche ist der Hamburger Hafen der zweitgrößte Containerhafen Europas. Auch in ein Schwimmdock konnten wir einen Blick hineinwerfen. Diese werden für die Reparatur von Schiffen eingesetzt. Das Dock 11 der Werft Blohm + Foss ist übrigens Europas größtes Schwimmdock und das zweitgrößte der Welt. 

Nach dieser einstündigen Rundfahrt sollte es mit dem Bus in die Innenstadt gehen. Leider hatte dieser eine Panne, sodass wir den Weg in die City zu Fuß zurücklegen mussten. Mittlerweile hat es auch zu regnen begonnen, deshalb trafen wir uns alle wieder in der Einkaufspassage am Jungfernstieg. Um 20.30 ging es dann zurück nach Flensburg.

5. Comenius Tag

Heute durften wir endlich etwas länger schlafen, denn unsere Fahrt nach Sylt begann erst kurz vor 10 Uhr am ZOB. Sylt ist die größte Nordfriesische Insel. Wegen ihrer exponierten Lage in der Nordsee, kommt es zu kontinuierlichen Landverlusten bei Sturmfluten. Seit 1927 ist Sylt über den Hindenburgdamm - jedoch nur durch eine Bahnverbindung - mit dem Festland verbunden. Ein Großteil der Häuser ist noch traditionell mit Reet eingedeckt. Die Insel ist ein beliebtes Ausflugsziel, Häuser und Wohnungen sind aber nur für wenige erschwinglich, da es sich um die teuersten Grundstücke Deutschlands handelt. 

Mittels Bus und Bahn erreichten wir nach fast 2 Stunden Westerland auf der Insel Sylt. Von dort ging es dann mit einem Inselbus Richtung Norden nach List zum Naturgewalten Museum. Mit Audioguides gingen wir durch die interaktive Ausstellung. Die Verkostung eines Fischbrötchens gehört natürlich zu einem Syltbesuch genauso dazu, wie ein Strandspaziergang. Einige von uns waren zum ersten Mal am offenen Meer und genossen Wellen, Wind und Sand vollen Zügen. 

Nach der Rückkunft in Flensburg gab es für alle Buffet im Cafe Central. 

Da einige von der frischen Meerluft und der Wanderung schon sehr müde waren, verabschiedeten wir uns relativ rasch von unseren Comeniusfreunden. 

1. Comeniustag Abreise 24.3.2014

Wir verließen Flensburg um 9 Uhr Richtung Kiel. Nach einem Kurzaufenthalt fuhren wir weiter nach Hamburg. Ein großes Anliegen war es uns, die weltbekannte Currywurst zu verkosten. Jetzt wissen wir endlich wie sie schmeckt! 

Die restliche Zeit bis zum Abflug verbrachten wir am Flughafen. Herr Engelbrecht holte uns pünktlich in Schwechat ab und um 8 Uhr endete unsere Comeniuswoche mit der Ankunft in Tulln.