headerBild
headerBild
headerBild
Logo Oekolog

vor fahrplan und routenplaner
Lernen mit System
Easy mobility

TRIG-Verfahren

Grafik Schema

Kern des TRIG-Verfahrens ist eine weitgehend konventionelle Absorptionswärmepumpe (2), die von der Rauchgaswärme eines Kessels (1) auf mittlerem Temperaturniveau (z.B. 120 bis 150°C) angetrieben wird. Mit Hilfe dieser Wärmepumpe wird das Rauchgas der Feuerung im Winter auf unter 50 °C abgekühlt (3) und die dabei frei werdende Kondensationswärme des enthaltenen Wassers auf ein für den Verbraucher nutzbares Temperaturniveau (z.B. 60 bis 80 °C) angehoben (Brennwertnutzung).

Dadurch könnten Brennstoffnutzungsgrade von z. T. über 100 % realisiert werden. Konventionelle Biomassefeuerungen erreichen i.d.R. nur Wirkungsgrade von 80 bis maximal 93 % (mit Economiser), weil die Temperaturen im Heiznetz meist zu hoch für die Rauchgaskondensation sind.


Im Sommer kann die bei TRIG verfahrensintegrierte Absorptionsmaschine dazu verwendet werden, Kälte für externe Verbraucher bereit zu stellen. Parallel zum Wärmepumpen- (Winter) bzw. Kältemaschinenbetrieb (Sommer) kann beim TRIG-Verfahren ein variabler Teilstrom des Arbeitsmittels bei oberem Betriebsdruck aus der Absorptionsmaschine (2) entnommen und zur Stromerzeugung eingesetzt werden.

Hierzu wird dieser Teilstrom im Wärmeaustausch mit dem heißen Rauchgas überhitzt (4), durch eine Turbine zum Antrieb eines Generators geleitet (5) und schließlich wieder auf unterem Betriebsdruck in die Absorptionsmaschine zurückgeführt (2). Damit soll die Stromerzeugung aus fester Biomasse auch im Feuerungsleistungsbereich von deutlich unter 1 MWth ermöglicht werden.

Auch ein ausschließlicher Stromerzeugungsbetrieb zur Überbrückung kurzer Phasen ohne Wärme- und Kältebedarf ist damit realisierbar. Das Prozessende stellt der an die Rauchgaskondensation angepasste, konventionelle Rauchgaskamin dar (6).